Über mich

Berufsweg, Verantwortungsbereiche, Netzwerke.

Mein Lebenslauf.

Familie, Jugend und Studium
Als Elisabeth Margarete Mergen bin ich am 26. August 1961 in Billerbeck/Westfalen geboren. Mein Vater Heinrich war Direktor der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe und meine Mutter Margaret hat sich um meine drei Schwestern und mich, die Jüngste, gekümmert und uns großgezogen. Durch den Beruf meines Vaters habe ich bereits früh erkannt, wie wichtig ein Engagement in unserer Gesellschaft ist. Mein Vater engagiert sich im Pfarrgemeinderat und war Vorsitzender des Gartenbauvereins. So bin ich selbst zur Katholischen Jungen Gemeinde gekommen, wo ich Messdienerin war – auch als Sternsinger und bei Ferienfreizeiten war ich aktiv. Ebenso war ich beim DLRG, habe Volleyball gespielt, Gitarrenkurse in Jugendheimen gegeben und als Klassensprecherin Verantwortung übernommen.
Nach dem Abitur bin ich 1980 nach Münster gegangen, wo ich bis 1986 Geografie studiert habe – und ich bin schon ein bisschen stolz, dass ein „sehr gut“ unter meinem Diplom steht.

1987 – in den Süden
Vor 27 Jahren habe ich mich dann auf den Weg in den Süden gemacht und als Trainee bei der Stadt Karlsruhe angefangen. 1988/89 hatte ich die Chance, mich auf der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg weiterzuqualifizieren und bei einem Praktikum in Baltimore/USA nicht nur über den Tellerrand, sondern auch über den „großen Teich“ zu schauen.
Seit 1997 bin ich mit meinem Mann Wolfgang Pöter verheiratet. Kennengelernt haben wir uns bereits Anfang der 80er Jahre als Studenten. Wolfgang arbeitet heute als stv. Referatsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Stuttgart. Gemeinsam gehen wir auf Motorradtouren, Wandern und genießen die Natur. Und auch das Rad fahren gehört zu unseren Hobbys.

Wirtschaft und Finanzen: meine Leidenschaft
1993 wurde ich von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerhard Seiler zur Stadtkämmerin ernannt und die Finanzen sind bis heute meine Leidenschaft geblieben. Denn ohne einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen nehmen wir uns jeglichen Gestaltungsspielraum für die Zukunft.
1999 habe ich mich in Rastatt als Oberbürgermeisterin zur Wahl gestellt – und verlor knapp gegen den Amtsinhaber. Für mich ein Stück Demokratie-Erfahrung und Ansporn, noch stärker Anliegen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern Aufmerksamkeit zu schenken.
2000 schließlich wechselte ich nach Heilbronn und der Gemeinderat übertrug mir das Amt als Wirtschafts- und Finanzbürgermeisterin. Später wählte mich der Heilbronner Gemeinderat auch zur Ersten Bürgermeisterin.

Politische Verantwortung
Sechs Jahre später rief mich der damalige Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich an und bat mich, in Karlsruhe für das Amt der Wirtschafts- und Finanzdezernentin zu kandidieren. Vom Gemeinderat wurde ich gewählt und bin seitdem in Karlsruhe verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Liegenschaften, Gebäudewirtschaft Wirtschaftsförderung, Kongresse, Messen, Marketing und seit Juni 2008 zusätzlich für die Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und den Hafen. Im September 2009 wählte mich der Gemeinderat zur Ersten Bürgermeisterin und damit zur Stellvertreterin des Oberbürgermeisters.

Ehrenamtlich engagiert
Im Ehrenamt engagiere ich mich bis heute auf vielfältige Weise. So bin ich nah an den Menschen dran, weiß, wie die Region „tickt“ und wo der Schuh drückt. Gerne möchte ich mehr Verantwortung für Baden Baden und die Menschen, die hier in der Region wohnen und arbeiten, übernehmen.

 

Kommunalpolitische Stationen.

Stadt Baden Baden
Am 16.03.2014 wurde ich mit 62,5 % im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterin gewählt. Amtsbeginn ist der 10.06.2014 und entsprechend beende ich meine Aufgabe als Erste Bürgermeisterin in Karlsruhe zum 09.06.2014.

Stadt Karlsruhe
Februar 2007 bis Mai 2014 Wirtschafts- und Finanzdezernentin Finanzen, Liegenschaften, Gebäudewirtschaft (bis 01.10.2008), Wirtschaftsförderung, Kongresse, Messen, Marketing
Seit Juni 2008 zusätzlich Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Hafen
Seit September 2009 Erste Bürgermeisterin

Stadt Heilbronn
Mai 2000 bis Februar 2007 Erste Bürgermeisterin, zuständig für Finanzen, Personal, Organisation Wirtschaftsförderung, Liegenschaften Stadtwerke, Hafen, ÖPNV

Stadt Karlsruhe
Januar 1990 bis Juni 1993 Finanzreferat der Stadt Karlsruhe, zuständig für Sonderaufgaben, u. a. Militärkonversionen
Juli 1993 – April 2000 Stadtkämmerin der Stadt Karlsruhe

Stadt Karlsruhe
Januar 1987 bis September 1988 Trainee im Finanzreferat, Wirtschaftsförderung, Kostenkontrollstelle
Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg Oktober 1988 bis Dezember 1989, u. a.
Praktikum bei der Stiftung Außenwirtschaft, Auslandspraktikum bei der Stadt Baltimore, USA

 

Meine Verantwortungsbereiche.

Fachbereiche
– Finanzen
– Organisation
– Personal
– Ortsverwaltungen
– Rechnungsprüfungsamt
– Rechtsamt
– Theater Baden-Baden
– Baden-Badener Philharmonie
– Klinikum Mittelbaden
– Entwicklungsgesellschaft Cite
– Gewerbeentwicklung Baden-Baden
– Europäische Medien – und Eventakademie

 

Mitwirkung und Mitgliedschaften.

Allgemein:
Städtetag Baden-Württemberg, Finanzausschuss
Aufsichtsratsmitglied der Nahverkehrsgesellschaft B.-W.
Hochschulratsmitglied der Hochschule Kehl
Mitglied in der Verbandsversammlung u. Planungsausschuss des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein
Mitglied Verwaltungsrat und Finanzausschuss Eurodistrict Pamina
Mitglied Landesverein Badische Heimat e.V.

Politisch:
Mitglied im Bundesvorstand der kommunalpolitischen Vereinigung
Mitglied im Landesvorstand der kommunalpolitischen Vereinigung (stellvertretende Landesvorsitzende)
Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg
Mitglied in der MIT (Mittelstandsvereinigung)