Der diesjährige BW Kongress 4.0 hat die Einsatzmöglichkeiten der KI in den Verwaltungen des Landes und der Kommunen aufgegriffen. Die CEO für Digitalisierung Ronja Kemmer will den Einsatz verantwortungsvoll dort vorantreiben, wo es zu schnellerem Service für den Bürger, aber auch innerhalb der Verwaltungen führt. Auch erhoffen sich die Experten eine Entlastung bei der Bearbeitung von Routinearbeiten, um die wachsenden Personalengpässe durch Umschichtungen besser bewältigen zu können. So arbeiten auch andere Bundesländer inzwischen mit der KI bei dem Management der Förderverfahren wie z.B. im Saarland. Eine interessante Frage wurde mehrfach behandelt, wie Verwaltung nicht nur den Output verbessern kann, sondern auch den Outcome und damit den Impact: also die Frage, welche Wirkung Verwaltungshandeln tatsächlich entfaltet. Erzielen z.B. Förderprogramm wirklich den gewünschten Effekt, oder erzeugen sie so viel Bürokratie, dass keiner die Förderung in Anspruch nehmen möchte. Oder bewirkt das neue Nichtraucherschutzgesetz an Bushaltestellen tatsächlich weniger Raucher, oder ist es gar nicht zu handhaben, weil keiner weiss, wo das Rauchverbot beginnt und wo es aufhört. Die Wirkungsabschätzung bei Verwaltungshandeln scheint mir wichtiger, denn je. https://www.bw-4-0.de


