In unserem Netzwerk der Bürgermeisterinnen und ehem. Bürgermeisterinnen haben wir Gelegenheit erhalten, von der Staatsrätin Barbara Bosch Einblick zu bekommen über die Struktur von Bürgerbeteiligungen in BW. So wurde eine Servicestelle eingerichtet, die Behörden berät bei der Frage, in welchen Fällen Bürgerbeteiligungen hilfreich sein können. Auch die Frage, in welcher Form eine Bürgerbeteiligung förderlich sein kann, mögliche Konflikte im Vorfeld zu vermeiden, wird beantwortet. So wird z.B. bei der dialogischen Bürgerforen in einem ersten Schritt alle relevanten Themen zusammengetragen von Interessenverbänden oder Bürgern. Diese werden in einer Themenlandkarte dargestellt und über eine Online Beteiligung vervollständigt. Daraus aufbauend diskutiert ein Bürgerforum aus zufällig gelosten Bürgern die Fragestellungen. Daraus werden die Ergebnisse zusammengetragen und in den weiteren Prozeß eingespeist. Der zeitliche und organisatorische Aufwand ist nicht unerheblich und es ist gut abzuwägen, bei welchen Themen dieser Weg hilfreich sein kann. Aber es gibt auch durchaus Themen, bei denen es leichter möglich ist, ein Vorhaben umzusetzen, wenn eine dialogische Bürgerbeteiligung erfolgt ist. Wir ehem. Bürgermeisterinnen und Oberbürgermeisterinnen hatten jedenfalls zahlreiche Beispiele für herausfordernde Projekte in unseren Städten. https://www.servicestelle-buergerbeteiligung.de


